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Ashwagandha - ein Portrait

Ashwagandha oder auch Winterkirsche und Whithania somnifera genannt ist eine der wichtigsten Heilpflanzen in der ayurvedischen Medizin. Übersetzt bedeutet der Name "Geruch eines Pferdes", da dieses Mittel die Energie und Kraft eines Pferdes verleihen soll. Verwendeter Pflanzenteil der Pflanze ist die Wurzel. Werfen wir einen Blick auf die Eigenschaften und Wirkungen dieses wertvollen Pflanzenmittels.


Verjüngungsmittel

Ashwagandha ist vor allem als verjüngendes Mittel für die Muskulatur, die Knochen, das Knochenmark, das Fortpflanzungsgewebe und allgemein für Menschen, die viel Vata-Energie besitzen, bekannt. Durch seine nährenden Eigenschaften wirkt es Schwäche und Mangelerscheinungen, wie wir sie zum Beispiel bei chronischen Erkrankungen, Schlafproblemen oder Erschöpfungen kennen, entgegen. Auch ältere Menschen und Kinder profitieren von dieser aufbauenden Pflanze. Zur Regeneration wird Ashwagandha bevorzugt in Milch, evtl. zusammen mit Zucker, Honig und Pippali, eingenommen. Es kann den Alterungsprozess verzögern und steigert hingegen aufbauende Vorgänge im Körper.


Regeneration auch für den Geist

Auch der Geist profitiert von Ashwagandha, in dem es für geistige Klarheit sorgt und auch hier nährende Eigenschaften zeigt. Darüber hinaus wirkt es beruhigend und schlaffördernd und vermindert so Erschöpfung und Müdigkeit. Auch bei Gedächtnisverlust kann Ashwagandha eingesetzt werden.


Ashwagandha während der Schwangerschaft

Da Ashwagandha starke nährende Eigenschaften aufweist, ist es auch für Schwangere gut geeignet um den Fötus zu stabilisieren. Zusätzlich wird das hormonelle System regeneriert und die Heilung von Gewebe gefördert.


Resümee

Die Wirkung von Ashwagandha ist vielfältig - es ist in erster Linie ein wertvolles Verjüngungsmittel, ein Sedativum und Nervinum, ein Aphrodisiakum und ein sehr wichtiges Tonikum, also stärkendes, aufbauendes Mittel. Die Indikationen reichen von Erschöpfung, Auszehrung, Schlaflosigkeit, Gedächtnisverlust bis Unfruchtbarkeit, Altersbeschwerden und allgemeiner Schwäche. Daher profitieren Patienten jeden Alters von dieser wertvollen Pflanze.


Ayurvedisch gesehen reduziert es sowohl die Vata- als auch die Kapha-Bioenergie.

Vorsicht sollte man walten lassen bei Pitta-Konstitutionen, da diese bei übermäßiger Anwendung von Ashwagandha durch die erhitzende Eigenschaft Nachteile erfahren könnten.

Daher ist es wichtig die Einnahme immer mit einem erfahrenen Ayurveda Therapeuten abzustimmen.




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