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Mentale Gesundheit am Arbeitsplatz

Die Zahl der psychischen Erkrankungen von bayerischen Arbeitnehmenden nimmt stetig zu, wie der Gesundheitsreport 2023 der Krankenkasse Barmer Bayern zeigt.

Demzufolge ist jeder Dritte der Erwerbstätigen davon betroffen. Dies stellt eine riesige Herausforderung für beide Seiten, Arbeitnehmer und Arbeitgeber, dar. Der Erkrankte fällt häufig sehr lange aus, wodurch Kolleginnen und Kollegen seine Arbeit in dieser Zeit mit übernehmen müssen und so ebenfalls Gefahr laufen durch permanente Überlastung selbst zu erkranken und auszufallen. Am häufigsten werden Depressionen diagnostiziert.


Es liegt auf der Hand, dass hier großer Handlungsbedarf besteht, die Vorsorge betreffend und auch die Analyse von Risikofaktoren.

Werfen wir einen Blick auf die genannten Punkte:


Wer ist besonders häufig betroffen?

Arbeitnehmer mit vielen Wohnort- und Jobwechseln haben öfter mit psychischen Erkrankungen zu kämpfen. Eine Rolle spielen auch befristete Verträge und Teilzeitarbeit. Da hiervon besonders Frauen betroffen sind, erkranken diese häufiger als Männer.


Ein weiterer Risikofaktor ist auch das Alter. Je älter der Erwerbstätige ist, um so größer ist die Gefahr einer psychischen Erkrankung. Doch auch bei jungen Menschen nehmen die Erkrankungen zu. Dies ist eventuell auf die jüngsten Entwicklungen im Weltgeschehen, wie die Corona-Pandemie der letzten Jahre oder derzeitige anhaltende Kriege, zurück zu führen.


Arbeitnehmende mit Mittlerer Reife oder einer Anstellung in einem pflegenden oder sozialen Beruf sind ebenfalls besonders gefährdet. Auch in Callcentern fallen Mitarbeiter häufiger aufgrund einer erkrankten Psyche aus.


Nicht zu vergessen ist die fortschreitende Digitalisierung. Oft jagt eine Videokonferenz die nächste - der Mitarbeiter hat keine Möglichkeit mehr sich zwischendurch zu bewegen oder eine kurze Pause einzulegen.


Wie kann präventiv vorgegangen werden?

Betriebliches Gesundheitsmanagement spielt hier eine immer größere Rolle, um es gar nicht erst soweit kommen zu lassen, dass Arbeitnehmer aufgrund einer Depression oder ähnlichem für längere Zeit krank geschrieben werden müssen. Dafür eignen sich zum Beispiel Infoveranstaltungen, Gesundheitstage oder regelmäßige Beratungsangebote zu mentaler Gesundheit in Betrieben. Ein wichtiges Stichwort ist hier auch ein verbessertes Stressmanagement. Weitere Möglichkeiten sind betriebliche Angebote für Sport- und Entspannungsprogramme.

Die Arbeitnehmer müssen abgeholt werden, sollten sie in die Not kommen, übermäßigen mentalen Belastungen ausgesetzt zu sein. So kann das Thema enttabuisiert und effektiv vorgebeugt werden.


Auch die Führungskräfte können tatkräftig dazu beitragen, ihr Team möglichst schlagkräftig zu erhalten. Neben dem Umstand, dass Vorgesetzte grundsätzlich ein offenes Ohr für Ihre Mitarbeitenden haben sollten, können durch geeignete Schulungen psychische Probleme erkannt und rechtzeitig angesprochen werden. Dieser Punkt ist immens wichtig um das betriebliche Klima wortwörtlich gesund zu halten.


Erwerbstätige selbst sollten die Möglichkeiten nutzen, die ein eventuell vorhandenes betriebliches Gesundheitsangebot bietet oder alternativ das Gespräch mit Vorgesetzten suchen bei auftretenden mentalen Problemen oder am besten schon in der Vorstufe, sobald bemerkt wird, dass etwas nicht mehr "rund läuft".


Nicht zu vergessen sind das Einplanen und auch einhalten von regelmäßigen Pausen und etwas Bewegung zwischendurch. Die Mittagspause kann für einen Spaziergang genutzt werden und für das Mittagessen sollte unbedingt der Arbeitsplatz verlassen werden um so Arbeit und Pause gezielt voneinander abzugrenzen.


Zwischen digitalen Besprechungen tut es gut genug Zeit einzuplanen um sich etwas bewegen zu können oder in Ruhe eine Tasse Kaffee oder Tee zu sich zu nehmen. Am besten wäre es sogar, die ein oder andere Videokonferenz oder Arbeitsaufgabe im Stehen abhalten zu können um so dem oft ganztägigen Sitzen zumindest für eine gewisse Zeit zu entfliehen.


Alternativ oder zusätzlich gilt es privat nach geeigneten Hilfen zu suchen bevor die mentalen Belastungen überhand nehmen. Genannt seien hier regelmäßige Entspannung durch Massagen, Yoga, Meditation und Atemübungen. Eine Möglichkeit den nötigen Ausgleich für Körper und Geist zu schaffen, besteht auch durch ausreichende Bewegung, zum Beispiel bei regelmäßigen Spaziergängen in der Natur, oder beim Ausüben einer individuellen Lieblingssportart.


Ayurveda bei psychischen Störungen

Die Ayurvedische Medizin bietet einen ganzheitlichen Ansatz bei mentalen Problemen - ob am Arbeitsplatz, durch diesen ausgelöst, oder bei privaten Problemen.

Durch das Schaffen eines Gleichgewichts unserer Bioenergien, ist es möglich mentale Störungen erfolgreich zu behandeln und für die Zukunft präventiv hier vorzugehen.

Wie das gelingen kann, erfahren Sie in meinem Blog:


Hierzu und zu allen weiteren Fragen rund um den Ayurveda berate ich Sie gerne und freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme!



Quelle (zum Teil): BR24 Nachrichten vom 20.10.2023




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